Film-Kritik: A Day

Koreanischer Film von 2018

Ein bekannter Arzt und Vater kommt von einer langen Flugreise nach Hause um seine kleine Tochter wiederzusehen. Er wacht im Flugzeug auf und von da an flogt ihm die Kamera. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt kommt er bei einem Unfall vorbei. Als Arzt will er helfen. Bis er feststellt, dass eines der Opfer seine Tochter ist. Kurz nach dem Schock wacht er wieder im Flugzeug auf und der Tag beginnt von vorne. Was nun folgt, kennen wir aus Filmen wie Täglich grüßt das Murmeltier und Edge of Tomorrow. Allerdings ist der weltbekannte Arzt in Kriesengebieten der Welt tätig und liebt seine Tochter. Wohin soll sich dieser Charakter durch die Zeitschleife entwickeln? Es bleibt vorerst nur die Tochter zu retten. Doch dann stellt sich heraus, dass der Arzt nicht alleine ist. Zwei weitere Menschen durchleben den Tage auch immer wieder.

A Day unterscheidet sich von den anderen beiden genannten Zeitschleifenfilmen, da durch, dass mehre Menschen betroffen sind, die durch eine Geheimnis mit einander verbunden sind. Diese Verbindung wird nach und nach aufgedeckt und stellt sich als sehr schwer zu lösendens Problem dar, bei dem es um Vaterliebe, das Leben und den Tot geht. Mit seiner Tiefe ist der Film nicht so lustig, wie Täglich grüßt das Murmeltier seine Aktionsequenzen können es aber lässig mit Tom Cruise Edge of Tomorrow aufnehmen.

Ich habe den Film in Dresden im Rahmen der Asia-Night im Rundkino geshen. Außer mir waren nur noch zwei weitere Persoenen in der Vorstellung. Das hat der Folm einfach nicht verdient. Wieso er nicht einmal in den üblichen Programmkinos läuft, ist mir schleierhaft. Ignorieren wir Deutschen Asiatisches Kino mit Absicht oder ist es jetzt im Sommer einfach generell zu warm für Kino?

Empfehlung: Unbedingt ansehen (wahrscheinlich auf DVD oder im Stream).

Written on July 7, 2018